Warum Vielfalt / Diversität für Better Together Berlin wichtig ist
Berlins Potenzial nutzen bedeutet, niemanden außen vor zu lassen.
Vielfalt in Berlin als strategische Chance
Als eine der vielfältigsten Hauptstädte Europas (über 35 % bzw. mehr als 1,4 Mio.* Einwohner:innen mit Migrationshintergrund) hat Berlin eine einzigartige Ausgangsposition, um Vorreiter für inklusive Gesundheitsforschung zu sein.
Die Einbeziehung aller ethnischen Gruppen in klinische Studien ist entscheidend, um wirksame und sichere Behandlungen für alle zu entwickeln.
Vielfalt unterstützt:
- Repräsentative Patient:innenpools, die die reale Bevölkerung widerspiegeln
- Übertragbarkeit der Studienergebnisse, sodass Ergebnisse für alle Subgruppen gelten
- Lokale Bekanntheit, um Beziehungen zu diesen Gruppen aufzubauen
- Sponsor-Verpflichtungen zu Diversität, Gleichberechtigung (EDI) und ESG
Bevölkerung in Berlin
(Schätzung 2023*)
35%
mit Migrationshintergrund
Geschätzte Studienteilnahme
(basierend auf Diversity Reports**)
10%
mit Migrationshintergrund90%
ohne MigrationshintergrundSprachliche Vielfalt in Berlin
Mit der Ansprache der drei meistgesprochenen Sprachen erreicht man über 55 % der mehrsprachigen Bevölkerung der Stadt.
| Sprache | Geschätzte Sprecher:innen* | % der Bevölkerung | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Englisch | ~500,000+ | ~12% | Häufig in Expat-, akademischen und Business-Communities |
| Türkisch | ~200,000 | ~5% | Größte Herkunftssprache, starke kulturelle Präsenz |
| Arabische Sprachen | ~135,000 | ~3.3% | Umfasst syrische, libanesische, irakische Communities |
| Russisch | ~100,000 | ~2.4% | Hintergrund postsowjetischer Zuwanderung, teils auch ukrainische Zuwanderung enthalten |
| Französisch | ~100,000 | ~2.4% | Beliebt bei jungen Leuten, westafrikanischen und diplomatischen Communities |
| Polnisch | ~80,000 | ~2.0% | Bedeutende zentraleuropäische Community |
| Spanisch | ~80,000 | ~2.0% | Häufig bei jungen Erwachsenen, in der Bildung und lateinamerikanischen Diaspora |
| Andere | ~205,000 | ~5.9% | z. B. Italienisch, Hebräisch, Chinesisch u. a. |
| Gesamt | ~1,4 mio. | ~35% |
* Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2023),DESTATIS (2024), Erstsprache oder Muttersprache
Wie sich Berlins Vielfalt für klinische Studien nutzen lässt
Konkrete Schritte für eine inklusive Ansprache
Mehrsprachige Materialien
Flyer, Videos und Websites in Türkisch, Arabisch, Russisch und weiteren Sprachen
Community-Medien
Diaspora-Radiosender, ethnische Zeitungen, relevante Influencer:innen
Bereitschaft der Studienzentren
Sprachenkompetenz, kulturelle Vielfalt im Team, Schulungen zu interkultureller Kompetenz, mehrsprachiges Branding
Inklusives Storytelling
Videos mit bisher unterrepräsentierten Stimmen in deren Muttersprache
Kulturelle Partnerschaften
Kooperationen u.a. mit Moscheen, Gemeindezentren und Gesundheitsberater: innen für Migrant:innen
Was wir messen und vergleichen
Gemeinsame Ziele: Da es in Europa und Berlin keine verlässlichen Daten zur Vielfalt in klinischen Studien gibt, ist unser Ziel, KPIs gruppenübergreifend zu erheben und zu vergleichen , nicht, Ergebnisse vorherzusagen.
Bewusstsein , Reichweite und erstes Interesse
- Gesamtimpressionen: Anzahl der Aufrufe über alle Kanäle hinweg (z. B. online, offline, HCP)
- Community-Reichweite: Prozentsatz der Zielgruppe, der erreicht wurde (nach Indikation/Demografie)
Engagement , Aktives Interesse & Lernbereitschaft
- Click-Through Rates (CTR): Über alle zentralen Kampagnen hinweg
- Quote der vollständig ausgefüllten Online-Screener: Inklusive Angabe von Motivation und Abbruchgründen
Referrals & Conversion , Vom Interesse zur Teilnahme
- Terminvereinbarungsrate in % pro Studienzentrum
- Kosten pro Patient:in: Effizienz der Rekrutierung pro Kanal